Affentheater!

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/altersvorsorge-hoechste-rentenerhoehung-seit-23-jahren-beschlossen/13474504.htm

http://www.infranken.de/ueberregional/Arbeiten-bis-70-Schaeuble-spricht-sich-fuer-spaeteren-Rentenbeginn-aus;art55462,180752

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/altersarmut-in-deutschland-in-zukunft-hoeher-laut-regierung-14175690.html

Drei Meldungen, ein Nenner: Totalversagen in Berlin! Seit vielen, vielen Jahren liegt das Thema auf dem Tisch, die Demographische Entwicklung als bekannt vorauszusetzend, passiert ist NICHTS! Außer dem fragwürdigen Riester -Modell, das durch die gleichen Jammerer zu Grabe getragen wird, welchen die NULL-ZINS Politik der EZB mittragen, erst ermöglicht haben. Also der ganze GroKo Haufen.

Vollkommen weltfremd fängt da ein Herr Schäuble an, vom Arbeiten bis 70 zu faseln…Anstelle vorher mal bei der Arbeitsagentur, den Veranstaltern der peinlichen „Initiative Ü50“ nachzufragen, wie die Vermittlungschancen denn so aussehen…die ja NUR darüber Auskunft geben können, was mit Menschen passiert, die VORHER nicht mehr gebraucht werden.

Wer soll das sein, der bis 70 arbeitet? Wenige Prozent SUPER-Qualifizierte Maschinen-Bauer oder Spezialisten für irgendwas. Die Masse sicher nicht. Und schon garnicht Menschen, deren Tarifvertrag eine, wie auch immer geartetet Lohnsteigerung im Alter vorsieht. Denn was Rolli-Trolli nicht wahrhaben will: wie in den USA zählt der Young-Spirit, nicht in Erfahrung sondern in Lebensjahren. Ein PAAR Euro Unterschied im Gehalt hindern DAX Unternehmen wie auch Start-Ups Ältere einzustellen oder weiter zu beschäftigen. Das man im Alter nicht mit dem Gehalt eines Bachelor Abgängers zurecht kommen kann, interessiert CEOs nicht, speziell nicht, wenn sie (in zunehmenden Maße) aus dem Ausland, speziell USA und Asien kommen.

Das bei den heutigen, gezahlten Gehältern oft kein Geld für selbst Riester bleibt, ist an den Regierenden vorbei gegangen.

Na, zum Glück findet das die Junge Union, Paul Ziemiak nicht problematisch: „Der Jahrgang 1985, dem ich angehöre, müsste bis zum Alter von 67,5 Jahren erwerbstätig bleiben. Ein Renteneintrittsalter von 70 Jahren würden wir erst im Jahr 2100 erreichen.“

Schätze mal, der furzt auch irgendwo in den Bürostuhl anstatt in einem „produktiven“ Job oder als (Key)Account-„Manager“ unter Umsatz-Druck zu arbeiten. Ich wünsche viel Spaß bis 70 (und danach direkt 6 feet under).

 

 

 

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